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Samstag, 08.03.2008, 14:51

Hiermit möchte ich Euch meinen kleinen Sohn vorstellen:
Jonathan Michael wurde am 26. Februar 2008 (der erste frühlingshafte Tag des Jahres), um 21:25 Uhr geboren.
Er war stolze 52cm groß, wog 3890g und hatte einen Kopfumfang von 37cm.
Ein schönes Stückchen Arbeit, aber wir haben es geschafft!
Die Nächte sind jetzt zwar etwas kürzer und die Tage noch ein wenig strukturlos, aber dafür freuen wir uns umso mehr über unseren kleinen Wuzel!


Sonntag, 17.02.2008, 19:44

Die letzten Wochen und Monate vergingen wie im Flug! So schnell, dass ich nicht einmal dazu kam, mein Tagebuch weiter zu schreiben. Aber nun ist es wirklich an der Zeit, die letzten aufregenden Ereignisse noch schriftlich fest zu halten!
Meine Nervostiät war umsonst: Alle Babysachen sind rechtzeitig angekommen. Vom Kinderwagen bis zum Maxi Cosi steht alles bereit. Nur irgendetwas fehlt doch noch... aber was denn nur? Achja, richtig! Das Baby! Tja, heute ist der 17.2.2008 - laut der offiziellen Rechnung bin ich nun in der 42. Schwangerschaftswoche, der Geburtstermin ist um 10 Tage überschritten.
Leider gibt es ja Richtlinien, an die sich Hebammen und Ärzte halten müssen, laut denen nach zehn Tagen die Geburt eingeleitet werden muss. Seit der Geburtstermin überschritten ist, haben wir jeden zweiten Tag einen Termin im Krankenhaus, zum CTG und Ultraschall. Bei der letzten Untersuchung, am Freitag, meinte die Ärztin, dass wir Sonntags zur Einleitung kommen sollen.
Ich hatte aber schon die ganze Zeit so ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Gestern, Samstag, hab ich stundenlang geheult und gemeint, dass es sicher nicht das Richtige ist, der Kleine braucht noch Zeit, das sagt mir mein Gefühl. Ich wusste nicht wieso, nur war ich ganz sicher, dass die Einleitung die falsche Entscheidung wäre und man ihm unbedingt Zeit geben muss.
Nachdem ich so fertig war, hat mein Liebster gemeint, dass wir das heute noch mit dem diensthabenden Arzt besprechen werden und er mich da sicherlich unterstützen wird, wenn ich meine, dass es nicht das Richtige ist. (Vorausgesetzt es besteht aus medizinischer Sicht kein triftiger Grund für die Einleitung, selbstverständlich!)
Also sind wir heute zu unserem Termin hingefahren, haben das Ganze zuerst mit der Hebamme besprochen, die uns sehr viel Mut gemacht hat und absolut auf unserer Seite war, den natürlichen Verlauf, wenn möglich, nicht zu stören. Ich hatte nämlich auch einen unregelmäßigen Zyklus, diese Information hätte für meinen Gyn eigentlich ein Grund sein sollen, vor der 12. SSW den EGT anhand der Größe des Babys noch einmal zu korrigieren. Hat er aber nicht gemacht....
Dann wurde der Fall noch dem Oberarzt geschildert. (Der Mann ist einfach toll - sympathisch und sehr kompetent, ich kenn ihn schon von früheren Untersuchungen, als ich im Sommer im Krankenhaus war.)
Der hat noch einmal die Daten im MuKi-Pass überprüft, gerechnet und was kam schließlich heraus?! Der EGT dürfte tatsächlich erst am 15. - 17. Februar (gewesen) sein!!!
Das Fruchtwasser ist noch schön und ausreichend vorhanden. Die Menge sollte zumindest bei ca. 80 sein, bei uns ist es ca.105! Plazenta in ist Ordnung und arbeitet fleißig, dem Wuzel geht's gut.
Ich bin sooo froh, dass ich auf mein Gefühl gehört habe und auf eine genauere Überprüfung bestanden habe!

Diese Erfahrung zeigt mir, dass man die Hektik des Alltags auch einmal vergessen und einfach nur auf seine innere Stimme hören sollte. Warum sollte ich meinen kleinen Mann dazu drängen, das Licht der Welt zu erblicken? Schließlich haben wir noch ein Leben lang Zeit für einander!
In einer Zeit, in der termingerechte Wunschkaiserschnitte bereits an der Tagesordnung stehen, haben wir uns bewusst anders entschieden und darauf bin ich stolz. Ich bin auch stolz, meinem Sohn eines Tages erzählen zu dürfen: "Deine Mama hat dir vertraut und dich über deinen Geburtstag selbst bestimmen lassen. Denn sie hat gewusst, dass du selbst am besten weißt, wann der richtige Zeitpunkt für dich gekommen ist!"


Samstag, 10.11.2007, 11:57

Nachdem wir nun wussten, dass wir einen Sohn erwarten durften, wurde das Thema Vorname natürlich wieder brandheiß. Also wurde das Namensbuch, das ohnehin quasi jede Nacht unter meinem Kopfpolster liegt, hervorgeholt und es wurde wieder gegrübelt.
Durch die Entscheidung, unserem Kind zwei Vornamen geben zu wollen, wurde das Ganze doppelt schwer. Oder leichter? Schließlich konnten wir uns so auch an einen etwas außergewöhnlicheren Namen wagen, denn im Zweifelsfall konnte er seinen zweiten Namen benutzen. Eine große Auswahl hatten wir nicht, denn wir waren sehr wählerisch. Zuerst hingen wir eine Zeit lang bei dem Namen Josua. Der klingt schön und gefällt uns auch wirklich gut, aber die Abkürzungen Joschi oder Josch sind dann doch nicht so nach unserem Geschmack. So kamen wir schließlich auf Jonathan. Für diesen Namen gibt es einige nette Abkürzungen, eine Verballhornung dieses Namens ist, so hoffen wir zumindest, auch nicht so einfach. Er könnte höchstens mit der „Möwe Jonathan“ aufgezogen werden, aber die kennen Kindergartenkinder und Volksschüler doch sowieso nicht. Jonathan heißt übersetzt "Geschenk Gottes". Das fanden wir sehr passend, weil es an die Worte meiner Mutter erinnert. Der zweite Name sollte der Vorname meines Großvaters sein – Michael. Jonathan Michael, also.
Um unsere Familie über das Geschlecht unseres Babys zu informieren, ließen wir uns übrigens etwas Kreatives einfallen: wir banden einige Luftballons mit einem blauen Band zusammen und befestigten einen Schnuller daran. Danach hängten wir jeweils einen „Ballonstrauß“ an die Eingangstür meiner Großeltern und an das Fahrrad meiner Mutter. Die Überraschung gelang tatsächlich, besonders meine Oma freute sich sehr über die Ballons an der Tür. Mein Vater hätte sich übrigens eine Enkeltochter gewünscht, aber natürlich freute er sich auch über einen Enkelsohn. Allerdings sind die beiden Damen, meine Mutter und meine Großmutter, skeptisch, was die Technik des Ultraschalls betrifft. So ganz wollen sie es noch immer nicht glauben, dass es sich wirklich 100%-ig um einen Jungen handelt. Trotzdem fand ich, als wir am Donnerstag von Graz nach Hause kamen, auf meinem Bett das erste Geschenk für unseren Winzling vor – meine Mutter hatte einen kleinen blauen Schlafanzug gekauft, den sie zusammen mit meinen Pflegeschwestern ausgesucht hatte.
Meine beiden Pflegeschwestern, neun und elf Jahre alt, können es, denke ich, aber noch nicht ganz realisieren, dass die Familie ab Februar um ein Mitglied größer wird. Trotzdem blättern sie auch schon begeistert in Katalogen mit Babysachen. Diese Kataloge werden für mich immer wichtiger, da die Zeit bis zur Geburt langsam knapp wird. Ich bin jetzt in der 28. Schwangerschaftswoche, die letzten Wochen sind angebrochen. Langsam wird die Schwangerschaft auch schon beschwerlicher. Seit fast zwei Wochen habe ich Probleme mit meinem Ischias. Als ich mich im Internet darüber informieren wollte, fand ich mich auf etlichen Seiten, die Tipps für die Generation 50plus geben, wieder. Dabei bin ich doch noch nicht mal 20plus! Wie auch immer, nächsten Samstag, am 17. November, muss ich halbwegs fit sein. Da hat meine Freundin ihren Maturaball. Ein passendes Kleid für diesen Anlass zu finden, war schon schwer genug. Ballonkleider sind zur Zeit zwar in, aber ich hatte befürchtet, darin auch wie ein Ballon auszusehen. Meine Bedenken waren allerdings grundlos, Ballonkleid drüber – Bauch weg! Das umwerfende schwarze Kleid kostete mich außerdem nur 19,90€, bei H&M. Das mein Outfit die Größe 36(!) hat, lässt mich auch vergessen, dass ich beim Shoppen ein Teil, Modell „kleines Schwarzes“, anprobiert hatte, in dem ich beinahe erstickt wäre! Wie auch immer, Ballonkleider sind auch schön und – wie praktisch! – auch einfach trendig. Aber auch das schönste Kleid wirkt sehr skurril, wenn die Trägerin hinkt wie der Glöckner von Notre Dame! Deshalb muss ich den verdammten Nervenschmerz jetzt endlich los werden.
Um auf die Babysachen zurückzukommen: langsam wird es Zeit, einkaufen zu gehen. Ein Bettchen habe ich auf Ebay sehr günstig ersteigert. Massives Kiefernholz, mit eingeschnitztem Herzchen. Ich kann es gar nicht erwarten, das Paket endlich in Empfang zu nehmen! Ein Bett für die ersten paar Wochen haben wir schon, ein weißer Stubenwagen, in dem schon mein Vater, seine drei Brüder, sowie seine Schwester und zuletzt ich gelegen hatte. Vor allem die Anschaffungen eines passendes Kinderwagens stellt ein größeres Problem dar, als ich es mir vorgestellt hätte. Das ist teilweise schwieriger als die Anschaffung eines Neuwagens. Außerdem kann so ein Gefährt fast so teuer sein wie ein altersschwacher Kleinwagen. Ehrlich gesagt, um für uns brauchbar zu sein, muss er auch ziemlich viel leisten können. Er soll gut lenkbar sein, für die Stadt, und robuste Reifen haben, für Spaziergänge über die Feldwege. Langsam kommen wir dem Ziel aber näher, ein passendes Modell hat sich mittlerweile schon gefunden. Die finanzielle Frage, die, wie gesagt, bei einem guten Kinderwagen nicht außer Acht zu lassen ist, ist zum Glück auch schon geklärt. Meine Eltern und Großeltern legen gerne für ein schickes Fortbewegungsmittel für ihren kleinen (Ur-) Enkel zusammen. Gepriesen sei Weihnachten!


Samstag, 10.11.2007, 11:05

... an alle lieben Leute, die mir Kommentare zu meinem Blog hinterlassen haben und an alle Freund/innen meines Blogs! Die Gemeinschaft hier ist wirklich super, aus euren Kommentaren konnte ich Mut schöpfen, da einige von euch auch ähnliches erlebt haben! Außerdem freue ich mich unheimlich, dass ihr meine Geschichten gerne lest und dass ihr euch dadurch wieder an eure eigenen Schwangerschaften zurück erinnern könnt.
In diesem Sinne: danke, danke, danke! :)


Samstag, 10.11.2007, 11:00

Der 2. Oktober 2007 war ein ganz besonderes Datum – an diesem Tag stand das „Organ Screening“ im Krankenhaus an, bei dem wir auch das Geschlecht unseres Babys erfahren würden! Anfangs fand mein Liebster es besser, sich überraschen zu lassen. Da ich aber ein unheimlich neugieriger Mensch bin, konnte ich ihm das sehr schnell wieder ausreden. In Wahrheit war er selbst auch schon gespannt wie ein Flitzebogen, ob er eine Tochter oder einen Sohn bekommen würde. Wir hatten schon wochenlang die Vorzüge und Nachteile des jeweiligen Geschlechts diskutiert. Ich hätte gerne ein Mädchen gehabt – diese kleinen Kleidchen in den Katalogen und Geschäften sind eben einfach niedlich! Aber das war natürlich nicht der einzige Vorteil, den ich darin gesehen hätte. In einem Mädchen könnte ich mich besser selbst wiedererkennen. Als Mutter hört und sieht man es doch gerne, dass die Tochter das gleiche Lächeln oder die gleichen Kastanienbraunen Haare hat. Obwohl das bei einem Jungen ja auch so sein könnte und nicht weniger schön wäre. Die Sorgen meines Liebsten betrafen eher die Pubertät. Er kann sich nämlich absolut nicht vorstellen, sein liebes Töchterchen als Teenager mit einem Freund zu sehen, der nicht seinen Vorstellungen von einem perfekten Schwiegersohn entspricht. Ich gab ihm zu bedenken, dass Jungen ihren Eltern auch oft Grund zur Sorge liefern: Alkohol, zu schnelle Motorräder, Schulschwänzen, halsbrecherische Mutproben. Das alles sollte er doch noch allzu gut aus seiner eigenen wilden Zeit in Erinnerung haben! Aber alle meine tollen Argumente machte er mit dem Satz „Ach, das gehört doch zum Erwachsenwerden...“ und einer abwertenden Handbewegung zunichte. Darüber diskutieren wir noch immer, obwohl das doch in sehr weiter Ferne liegt, zuerst sollten uns erst mal Geburt, Kinderkrankheiten und maximal die Wahl des richtigen Kindergartens beschäftigen.
Die Tage bis zu diesem besonderen Datum zogen sich dahin wie Kaugummi. Die Spannung wurde immer größer. Es war uns nicht nur aus Neugierde wichtig, das Geschlecht unseres Kindes zu erfahren. Mit dem Wissen um das Geschlecht würde die ganze Sache ein Stückchen realer werden, wir müssten unser Baby nicht mehr als „es“ bezeichnen, aus dem „es“ würde eine „sie“ oder ein „er“ werden.
In diese Zeit des Wartens fiel ein weiteres denkwürdiges Ereignis: am 27. September, um exakt 10 Uhr, konnte ich zum ersten mal die Bewegungen unseres Babys deutlich spüren. Ich war überwältigt! Es war so, als ob mein Kleines anklopfen und „Hallo Mama, da bin ich!“ sagen würde! Seither gehört es zu den Lieblingsbeschäftigungen meines Freundes, unseren Winzling zum heftigen Kicken zu bringen, indem er meinen Bauch kitzelt und hineinredet. Das wäre ja auch ganz süß, wenn er es nicht unbedingt genau dann machen würde, wenn ich schlafen möchte!
Endlich war es so weit: wir machten uns auf den Weg zum „Organ Screening“. Unsere Bedenken, dass unser Baby vielleicht so liegen könnte, dass sein / ihr Geschlecht nicht zu erkennen sein würde, waren völlig grundlos. Keine Sekunden nachdem die Ärztin anfing das Ultraschallgerät an den Bauch zu halten, sagte sie auch schon: „Ich sehe eindeutig, was es ist. Wollen Sie es sicher wissen?“ Natürlich wollten wir! „Also das ist ganz eindeutig ein Bub, den kann ich niemandem für ein Mädchen verkaufen. Ganz eindeutig... fast schon beachtlich!“ Ich hatte meinen Liebsten noch nie so stolz gesehen! Konnte ich da etwa auch einen kleinen Funken Erleichterung erkennen? Wie auch immer, nun lagen die Karten offen auf dem Tisch. Keine Kleidchen. Dafür aber ein süßer, kleiner Junge! Wir bekamen sogar ein „Beweisfoto“, als Erinnerung.
Das „Organ Screening“ dauerte noch über 1 ½ Stunden. Unser lieber Sohn zog es nämlich vor, die ganze Zeit nur frech zu präsentieren, was wir sowieso schon wussten. Schließlich war die ganze Prozedur doch erfolgreich, nach ein paar Mal Stufen rauf und runter, herumhüpfen und durch das Krankenhaus wandern, konnte man uns versichern, dass die Organe unseres Sohnes soweit gesund und normal entwickelt sind. Wir konnten noch etwas schönes mitnehmen: einige tolle Bilder von unserem Kleinen. Eines begeisterte uns am Meisten: unser Winzig hielt seine kleine Hand direkt ins Bild, als ob er uns winken würde!